Sparring – das effektive Coaching für die Praxis
  Herausforderungen simulieren - Umsetzungsstärke entwickeln


Sparring – den Wettkampf simulieren

Sparring kommt vom englischen „to spar with someone" und bedeutet, sich mit jemandem auseinanderzusetzen. Es ist eine Form des Trainings, die es in vielen Kampfsportarten gibt. Das Wort wurde im deutschsprachigen Raum zunächst nur für das Boxen verwendet.  
Sparring bezeichnet die Simulation eines Wettkampfes mit dem Ziel, spezielle Fähigkeiten des Sportlers zu trainieren und ihn so für den „echten" Wettkampf fit zu machen. Dazu stellt sich der Sparringspartner zur Verfügung.

Sparring im Unternehmen – Herausforderungen bewältigen

Im unternehmerischen Kontext arbeitet der Sparringspartner mit dem Kunden zielorientiert an Herausforderungen, um Resultate zu erreichen. Dabei wird die Wirklichkeit simuliert – z.B. Projekt- oder Führungssituationen und Entscheidungen. Das bedeutet, dass im Sparring konkrete Situationen, Handlungs- und Herangehensweisen reflektiert, diskutiert und ausprobiert werden. Das verhindert, dass in der realen Welt unnötiges Lehrgeld bezahlt wird. Und es stärkt die Kompetenz, wirkliche Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

Der Sparringspartner

Der Sparringspartner kann auch als Kritiker oder Gegner agieren. In dieser Rolle fordert er den Kunden heraus, eine Lösung oder einen Vorschlag so zu entwickeln, dass dieser Akzeptanz findet. Neben dem Feedback und reflektierenden Fragen sind auch Tipps und Hinweise zur Verbesserung vom Sparringspartner willkommen. In diesem Punkt geht Sparring über das klassische Coaching hinaus.

Der Sparringspartner
  • erarbeitet mit dem Kunden gemeinsam eine Lösung für die Herausforderung,
  • hinterfragt Ideen und Erfahrungen, knüpft an, entwickelt diese weiter oder festigt sie,
  • berücksichtigt die verfügbaren Ressourcen des Kunden (Fähigkeiten, Erfahrungen, Mitarbeiter, Kollegen etc.),
  • nutzt Methoden aus dem klassischen Coaching  - wobei sich die eingesetzten Fragen durch ihre Qualität und Zielorientierung auszeichnen,
  • bringt seine Erfahrungen, sein Wissen, Ratschläge und auch Lösungsvorschläge ein – mit Blick auf die Umsetzbarkeit,
  • begleitet bei der Umsetzung der Ideen und Lösungsvorschläge in der Praxis,
  • bespricht dabei anstehende, schwierige Situationen in der Umsetzung der Lösung  telefonisch und spielt diese gegebenenfalls durch.
Sparring – hybrid und iterativ

Sparring verbindet Beratung und Coaching mit umsetzungsorientiertem Handeln in Praxis-Simulationen.  Dieses hybride Vorgehen korrespondiert mit dem GROW-Modell, das auch als Coaching-Modell gilt - gleichzeitig aber besonders die Umsetzung anpeilt. Neben dem Goal (G) - Ziel, der realen Situation(R) und den Optionen (O) kommt es schließlich auf den Willen zum Tun an (W). Es gilt, eine Handlungsoption zu wählen und umzusetzen.

Sparring  - und die Praxisumsetzung – ist iterativ. Denn neue Ideen und Lösungsansätze können in der Praxis oft nur näherungs- oder schrittweise umgesetzt werden. Denn es sind andere Menschen zu gewinnen und zu überzeugen und alte Gewohnheiten und Regeln durch neue zu ersetzen. Das gilt auch für den Kunden, der im Sparring Neues ausprobiert und lernt. Er braucht einen langen Atem, Stehvermögen und Ausdauer. Sie oder er muss also dranbleiben, um die anvisierten Verbesserungen im Alltag in Routinen zu verankern. 

Tun – Feedback – Verbessern: es wiederholen sich Reflexions- und Umsetzungsschleifen – aber auch alte/neue Schwierigkeiten. Und gerade hier ist dann Sparring in der Umsetzungsphase wertvoll. Denn hier lassen sich zeitnah telefonisch auch akute Situationen durchsprechen und – spielen. Das kann vorbereitend auf eine kritische Situation sein (z.B. wichtiges Projektmeeting) oder auch hinterher, um die Ergebnisse, Erfahrungen und nächste Schritte zu besprechen. 

Sparring - Let´s ROCK

Ein Sparringspartner braucht ROCK – resultat-orientierte Coaching-Kompetenz. Ihm muss die Herausforderung des Kunden möglichst vertraut sein. Nur dann kann er gezielt und tief fragen wie auch eigene Ideen und Lösungsvorschläge einbringen. 

Das ist für Entscheiderinnen und Entscheider wesentlich. Ein Sparringspartner muss auch mal Aussagen machen, Stellung beziehen und Bewertungen abgeben. Das sind Kompetenznachweise eines Sparringspartners. Hier gilt nicht, was mal über Coaching geschrieben wurde: dass Coaching Beratung ohne Ratschlag sei – höchstens: fast ohne Ratschlag.

Wobei wir wieder beim Boxen sind: Gezielte Rat-Schläge entwickeln ebenfalls ROCK beim Kunden. Ein Rat-Schlag ist wie ein Rezept-Vorschlag, der variiert werden kann. Denn im Sparring lernt der Kunde, reflektiert und effektiv zu handeln. In diesem Sinne gilt dann auch: Let´s rumble!




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