Peercoaching - das hybride Entwicklungsformat für Führungskräfte
  Training plus Coaching im Peer-Team - für Einsteiger und Aufsteiger

Grundlagen: Seminare und Trainings für Führungskräfte

Zum Standardrepertoire der Führungskräfteentwicklung gehören Seminare, Trainings und Workshops. Meist nehmen daran jeweils 6 bis 15 Mitarbeiter/Führungskräfte teil.  Die einzelnen Veranstaltungen dauern ein bis drei Tage. Oft gehören zu einem modularen Entwicklungsprogramm mehrere Seminare und Trainings.

Seminare und Trainings folgen meist dem deduktiven Grundsatz. Ausgangspunkt ist ein Führungsmodell, das die grundlegenden Anforderungen an die Führungskraft beschreibt wie auch die erforderlichen Kompetenzen, um diese bewältigen zu können. Daraus werden dann zielführende Vorgehens- und Handlungsweisen abgeleitet und gezielt trainiert. Neben der Reflexion der Haltung und der eigenen Führungsrolle wird Führungshandeln methodisch eingeübt. Klassische Beispiele sind: Führen im Dialog – Mitarbeitergespräche zielorientiert führen; Führen im Team – Gruppen prozesse steuern und moderieren aber auch Selbstführung und Projektmanagement.

Damit erhalten besonders Einsteiger in die Führungsrolle eine Art Grundausbildung als Führungskraft.

Aufbau und Vertiefung: Trainings für die Führungspraxis

Wer dann einige Zeit als Führungskraft Erfahrungen gesammelt hat, kennt die Praxis. Diese Führungskraft hat erlebt, was gut funktioniert und was nicht, wo die eigenen Stärken liegen und wo persönliche Potenziale und Entwicklungsfelder schlummern.

Daraus resultiert oft der Ruf nach Unterstützung zur Führung schwieriger Mitarbeitergespräche, zur K onfliktbewältigung, zum Umgang mit Leistungsverweigerern, zum Umgang mit Stress, zur besseren Organisation des Alltags. Und wenn mehrere Führungskräfte einen ähnlichen Bedarf äußern, bietet sich dafür ein Aufbau-Seminar oder Vertiefungs-Training. Dabei wird einerseits auf die Grundlagen und Methoden der Basis-Trainings zurückgegriffen, um diese dann in schwierigen Situationen anzuwenden, z.B. Schwierige Mitarbeitergespräche, Umgang mit Konflikten. Oder es werden neue Konzepte und Methoden vorgestellt und eingeübt, z.B. das Konzept der Resilienz zur Steigerung der persönlichen Widerstandsfähigkeit oder agile Projektmanagement-Methoden.

Das Format der Gruppenveranstaltung bleibt prinzipiell bestehen. Doch variiert manchmal die Gruppengröße. So kann in einer kleineren Gruppe mit sechs Teilnehmern fokussierter und intensiver trainiert werden, getreu dem Motto Tun- Feedback – Verbessern.


Persönliche Entwicklung: Einzelcoaching für Führungskräfte

Das individuelle Coaching von Führungskräften ist mittlerweile als Entwicklungsinstrument etabliert. Fokus dabei ist in aller Rolle ein professionelles Agieren in der Führungsrolle wie auch die Aktivierung persönlicher Potenziale. Anlässe können sein: akute Probleme und herausfordernde Situationen oder die Übernahme einer neuen Führungsaufgabe. Ausgangspunkte sind konkrete Zielsetzungen, Handlungsfelder und die individuellen Kompetenzen. 

Im Gegensatz zu dem deduktiven Ansatz von Seminaren ist der Coaching-Ansatz induktiv. Es wird konkret fallbezogen, individuell und umsetzungsorientiert gearbeitet. Das GROW-Modell gibt dabei eine gute Orientierung (Goal, Reality, Options, Will): Ziele setzen, die Situation klären, Optionen durchspielen, Wille zur Umsetzung. Weil Lernen immer auch Veränderung ist und dies regelmäßig mit persönlichen Gewohnheiten kollidiert, läuft ein Coaching meist über mehrere Wochen oder Monate. Kürzere aber häufigere Umsetzungsimpulse unterstützen die Verankerung neuer zielführender Handlungsweisen: mutig machen, zum Handeln auffordern, nicht alleine lassen, Bilanz ziehen, weitermachen.

Je nach Bedarf kann ein individuelles Coaching off-the-Job oder auch on-the-Job durchgeführt werden. In jedem Fall ist es oft die Wahl, wenn eine Person „schon alle Seminare" besucht hat.

Peercoaching: die hybride Form der Führungskräfteentwicklung

Peercoaching ist die wirksame Kombination von Einzelcoaching und Gruppen-Training. Trainiert und gecoacht wird in Peer-Teams von 2-3  Personen.  Die Peers sind Führungskräfte mit ähnlichen Anforderungen. Das können junge Führungskräfte sein, die gerade ihre erste Führungsrolle übernommen haben und vom Kollegen in die Teamleitung aufgestiegen sind, - oder auch erfahrene Bereichsleiter, die mehrere Teams unter sich haben und Teamleiter führen.  

Das Peercoaching folgt dem Format des Einzelcoachings: mehrere Sessions über mehrere Monate. Bewährt haben sich z.B. halbtägige Peercoachings im Abstand von vier bis fünf Wochen über fünf bis sechs Monate. Die Bearbeitung folgt dem GROW-Modell. Dabei wird situativ das Vorgehen der kollegialen Fallberatung adaptiert. Dann steht der Praxisfall eines Teilnehmers im Fokus, zu dem die anderen Peers analysierend und beratend Stellung beziehen. Externer Coach und Peers coachen sozusagen in Abstimmung gemeinsam.  Möglich ist auch die Simulation einer kritischen Führungssituation, z.B. die Durchführung eines kritischen Mitarbeitergesprächs. Es können also auch Trainingselemente in das Peercoaching integriert werden. 

Im Peercoaching können mehr Perspektiven und vielfältigere Anregungen eingebracht werden als im Einzelcoachings. Gleichzeitig ist der Kreis intimer als in einem größeren Gruppenseminar. Hier trauen sich die Peers mehr aus der Reserve und probieren in Gesprächssimulationen eher Neues aus. Auch wächst über die Monate die Offenheit, Reflexions- und Feedbackbereitschaft. Dies verbessert die Lerneffekte und Umsetzungsimpulse für alle.  Jeder erhält wiederholte Motivationsschübe, „es auch zu tun".

Fazit

Peercoaching  ist ein bewährtes „hybrides Antriebs- und Auftriebsprogramm"  für  Junge und Erfahrene, die sich im Kreis Gleichgesinnter weiterentwickeln möchten. Dieses Format bietet sich als transferorientierte Maßnahme im Anschluss an Seminare und Trainings an. 

Wenn ein Einzelcoaching für eine ausgewählte Führungskraft im Raum steht,  sollte auch Peercoaching als Alternative erwogen werden. Unter Umständen kann Peercoaching effektiver und effizienter umgesetzt werden. 

Neben der firmeninternen Durchführung von Peercoachings sollten auch firmenübergreifende Peercoachings in Betracht gezogen werden. Dabei nehmen z.B. drei Führungskräfte aus zwei oder drei lokalen/regionalen Unternehmen teil. Vorausgehend ist eine individuelle Ziel- und Bedarfsklärung.







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